Fastflitzer beim Spartan Beast in Österreich und Kalifornien

 

Malte_Rene_Spartan_WallUnsere Hindernisläufer Malte Helmer und René Severith sind Mitte September zum Spartan Beast in die Kitzbühler Alpen in Österreich gefahren. Dabei handelt es sich um einen Hindernislauf mit 30+ Hindernissen 20+km und vielen Höhenmetern. Wie sich herausstellte, waren es insgesamt 27km und es ging einen Berg hinauf, der im Winter von Skifahrern genutzt wird. Den leistungstechnischen Höhepunkt stellte der sog. Sandbag Carry auf den letzten 300m des Berges dar. Hier musste die noch verbleibende Steigung mit einem 15kg schweren Sandsack bewältigt werden.
AT_Beast_Sandbag
Nach ca. 4:30h erreichten wir das Ziel völlig entkräftet nach diesem wirklich herausfordernden Lauf.
Insgesamt war das Spartan Beast in Österreich einer der härtesten Hindernisläufe den wir bisher bestritten haben.

Nur ein paar Tage später erhielten wir einen Anruf von Reebok. Malte hatte bei dem Gewinnspiel an dem wir teilgenommen hatten den Hauptpreis gewonnen: Eine Reise zu den Spartan Race World Championships beim Lake Tahoe in den Rocky Mountains.
So flogen wir Anfang Oktober Richtung USA um unser Können auch dorSpartanWC_2015_Mountaint noch einmal unter Beweis zu stellen. Das dort befindliche Spartan Beast war etwas kürzer als das in Österreich, hatte aber seine eigenen Besonderheiten: Hier war ebenfalls eine Steigung von über 1000 HM zu überwinden und dazu kam noch, dass das gesamte Gebiet 2000m über dem Meeresspiegel lag. Außderdem war auf der Hälfte der Strecke ein Schmelzwassersee von ca. 200m zu durchschwimmen und wir wunderten uns, weshalb das Tragen von Schwimmwesten vorgeschrieben war. Nachdem wir ins Wasser eingetaucht waren und merkten dass es zwischen 6-8°C war, hatte sich diese Frage erübrigt.
Einige Andere Läufer sind an dieser Stelle oder kurz nach dem Schwimmen aufgrund von Unterkühlung aus dem Rennen ausgeschieden und auch wir hatten mit der Kälte zu kämpfen.SpartanWC_2015_Course
Nach ungefähr 4:15h war auch dieser Hindernislauf geschafft und wurde mit den Plätzen 79 und 80 von insgesamt über 3000 Läufern in den Open Heats geschafft. Danach konnten noch zwei weitere Tage in den USA genießen, bevor es wieder zurück nach Deutschland ging.